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Großstädte Polens

Stettin (Szczecin)


Stettin Hakenterrasse - User: Horvat / WIKIPEDIA

 Allgemein

Stettin hat rund 400.000 Einwohner und sein Hafen gehört zu den größten im Ostseeraum.

Stettin wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und auch heute gibt es noch viele Baulücken in der Stadt. An anderen Plätzen stehen Plattenbauten neben historischen Gebäuden, was zunächst irritieren mag, aber irgendwie doch etwas ganz eigenes ausmacht.

Der örtliche Steinkohlebergbau bildet die wirtschaftliche Grundlage der gesamten Region. Außerdem ist Stettin ein bedeutender Schiffbaustandort und auch die Fährverbindungen von hier nach ganz Skandinavien werden gerne genutzt. Die Stadt verfügt über mehrere Hochschulen und eine Universität. Sie ist zentraler Ausgangspunkt dieser Region und mit allen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen.


 Schloss der Herzöge Pommerns

Mit dem Bau einer Stettiner Residenz auf einer Anhöhe über der Oder begannen die Pommernherzöge Anfang des 13. Jahrhunderts. 1346 wurde ein Steinhaus als Grundstock für das heutige Schloss errichtete. Nach zahllosen Um- und Erweiterungsbauten, wurde es 1573-82 im Renaissance-Stil umgestaltet. Um 1870 wurden Teile abgerissen und der Rest neugotisch modernisiert.

Vom ursprünglichen Aussehen blieb fast nichts erhalten. Durch Luftangriffe der Alliierten 1944 wurde das Schloss nahezu vollständig zerstört. Der Wiederaufbau dauerte von 1958-80. Heute zeigt sich die Herrschaftsresidenz wieder in seiner historischen Renaissance-Gestalt.

Heute wird das Schloss von den Stettinern lebhaft als Kulturzentrum genutzt . Es beherbergt das Schlossmuseum, die Schlossoper, ein Kino, Theater- und Kabarettbühnen, einen Konzertsaal und Kunstgalerien. Im Schlosshof finden Open-Air-Konzerte statt. Vom 58

User: Dr benway / WIKIPEDIA
Meter hohen Glockenturm mit der aus dem 14.Jahrhundert stammenden Mariaglocke, hat der Besucher eine wunderbare Aussicht auf die Dächer Stettins.
Die astronomische Uhr des Uhrenturms wurde 1693 als Geschenk der Schweden erbaut. Im Takt der Sekunden rollte damals ein Mohr mit den Augen und alle Viertelstunde schlug ein Harlekin die Glocken. Die heutige Version ist immer noch recht bizarr: das nun europäische Gesicht scheint das Datum auszuspuken.


 Altes Rathaus



Das Alte Rathaus brannte 1944 vollständig aus und wurde spät rekonstruiert. Dabei bediente man sich zweier Epochen. Der Nordgiebel zeigt sich im gotischen Stil, der Südgiebel ist barock.

Die neu errichtete Häuserzeile am Heumarkt an der Südseite hat lediglich historische Fassaden, zeigt aber, wie stark das Rathaus früher in die restliche Bebauung integriert war und nicht etwa frei stand.



User: Mateusz War. / WIKIPEDIA
 Der Loitzenhof

Der gotische Loitzenhof ist ein wunderschönes Beispiel für die Architektur der alten Stettiner Patrizierfamilien.

Im 15. Jahrhundert kam die Familie Loitz über den Fischhandel zum Salzhandel und häufte damit im Laufe von 150 Jahren ein gigantisches Vermögen an. Die Loitzen besaßen Bankhäuser, finanzierten Kriege, bestimmten Warenwege und galten als die „Fugger des Nordens“. Der Salzhandel auf der Oder und im Danziger Hafen wurde vollständig kontrolliert, aber beim Versuch das Monopol auf ganz Mitteleuropa auszudehnen, zerbrach das Imperium und riss viele Gläubiger, Fürsten und Gutsbesitzer in halb Europa mit in den Abgrund. Am Ende musste die Familie aus Stettin fliehen.


 Jakobikirche



Die Jakobikirche oder Jakobskathedrale wurde ab Mitte des 13. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika im Stil der Backsteingotik erbaut und ist die größte Kirche Pommerns.

Wegen statischer Problem hatte der Dom in den vergangenen 150 Jahren nur eine Höhe von 55 Metern. Ab 2007 wurde dem Turm aber endlich wieder ein Turmhelm aufgesetzt. Nun ist er 110 Meter hoch und das höchste Gebäude der Stadt. Die Aussichtsplattform ist mit Fahrstühlen erreichbar.



User: Mateusz War. / WIKIPEDIA
 Chrobry-Wälle / Hakenterrassen

Die Chrobry-Wälle oder Hakenterrassen sind eine Promenaden etwa 19 Meter über der Oder. Sie entstand zwischen 1900 und 1914.

Die repräsentativen, monumentalen Gebäude werden von verschiedenen Behörden genutzt und sind von Parkanlagen umgeben. Pavillons, Cafes und eine 54 Meter breite, barocke Prunktreppe laden zu einem Blick auf die Oder und das Hafengelände.

Am Flussufer beginnen die Fluss- und Hafenrundfahrten der Aussichtsboote.


 Stettiner Hafen

Der Hafen bildet seit jeher die Grundlage der Stadt .

Bereits vor 1500 Jahren wurde hier Schifffahrt betrieben.
Während der Industriellen Revolution entwickelte er sich zum Großhafen. Die hervorragende Lage an der Odermündung in das Stettiner Haff und damit in die Ostsee machten ihn zum wichtigsten Hafen für das preußische Berlin, dass über den Finow- und den Oder-Havel-Kanal ebenfalls mit der Oder verbunden ist.
Die Werft ist die größte Europas.

Für den Besucher lohnt sich eine Hafenfahrt. Die Boote legen an den Hakenterrassen ab und die Touren dauern wahlweise zwischen zwei und viereinhalb Stunden.




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Links im Internet zur Kultur in Polen

 Die Schlösser Polens

 Polonium Art- Zeitgenössische polnische Kunst



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